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Am nächsten Morgen beim anstehen um die Suppe traf ich zwei Landsleute.
Die Freude am Leben wurde immer größer, denn es waren sogar noch mehr Männer aus St. Peter hier. Rechtzeitig trafen wir uns beim anstehen um die Mittagssuppe.
Es ging aufwärts mit der Gesundheit. Die Sonne und die frische Luft trugen viel dazu bei.

Von meinen Kameraden aus St. Peter erfuhr ich jetzt, dass unser Landmann der Knotz Josef auch auf dem Speicherboden liegt. Einige hätten schon versucht mit ihm Kontakt aufzunehmen, doch es klappte nicht. Obwohl es für mich eine Befeiung war als ich von da oben die Leiter nach unten kam, dachte ich das kann nur mir gelingen, Kontakt zum Josef aufzunehmen.
Inzwischen war ich auch schon zwei Wochen unten und gesund.

Eines Abends bei Dämmerung kletterte ich die Leiter hinauf . Ich fand ihn so vor, wie ich selbst vor zwei Wochen da lag. Ich versuchte ihm Mut zu machen, doch er sagte: „ich komm hier lebend nicht mehr runter.“
Die wärmeren Tage kamen uns auch nachts zu Gute. Nachdem in das vollgestopfte Lager immer wieder neue Kriegsgefangene kamen, rechnete man bald mit dem Kriegsende.

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