Allmählich hatten wir alles was in dem Depot und Magazinen war auf Lkws verladen und von da auf die Waggons nach Russland. Es war schon Spätsommer und wir kamen zurück in das Lager nach Baja, das inzwischen fast leer war. Die Kameraden waren vermutlich alle schon in Russland. Nach ein paar Tagen war auch für uns die Zeit da.
Der Transport mit der Eisenbahn. Wir, etwa 300 Mann, kamen nach drei Tagen Fahrt in Jassy Rumänien an. Es hieß: „ Alles aussteigen, wir gehen in ein Entlassungslager.“ Es waren aber in der Mehrzahl ungarische Soldaten in diesem Lager und es stellte sich heraus, dass wirklich jeden Tag welche entlassen wurden. So mussten wir uns auch komitatsweise erfassen lassen.
Ich bemühte mich, mich sofort bei dem von der Lagerleitung ernannten Mann zu melden.
Hier traf ich zwei Landsmänner, den Hautzinger Stefan und den Lang Hansl Veter.
Natürlich war die Freude groß.
Jetzt stellten wir noch fest, dass der Komitatsleiter (Wieselburg) der Mick Jani von St. Johann war. Ich kannte ihn sogar gut, weil er mit meinem Bruder zusammen Soldat war.
(Zu dieser Zeit war er Honved Feldwebel) Nachdem schon einige Komitate entlassen waren, kamen wir dran. Der Lang Hansl war in Zivil-Kleidung auch wir wollten uns was besorgen aber leider reichte es nur zu einer ungarischen Soldatenkappe.
Das Lager war geteilt und wir kamen am nächsten Tag in den anderen Teil des Lagers.
Von hier aus gingen die Transporte nach Hause. Wir standen also mit unseren Komitat und warteten bis endlich die russischen Offiziere kamen. Zuerst hatte der Dolmetscher die Namen aufgerufen die zum Transport durften.