Zu dieser Zeit ging schon das Gerücht um, dass die Russen schon vor der ungarischen Grenze stehen.
Alle tauglichen Männer wurden mobilisiert. Kurz darauf war es dann soweit.
Am 14 September 1944 wurde ich dann gemeinsam mit 95 % der Männer aus St. Peter auf Hitlers Befehl zur Waffen SS eingezogen.
Es war ein unvergesslicher Tag, denn schon auf der Fahrt zu Meldeeinheit musste ich den ersten Bombenangriff auf dem Transportzug erleben.
Obwohl wir schon alle versucht hatten unsere Sorgen mit etwas Alkohol zu verdrängen, fuhr mir dieser Schock durch die Glieder, da ich solche nächtlichen Angriffe noch nicht kannte.
Aber ich fand mich damit ab, dass ich so etwas oder ähnliches noch öfter erleben würde.
Als wir am nächsten Tag in Biatorbagy ankamen ging es gleich zur Sache.
Nach dem Eignungstest kam ich zur Nachrichten Abteilung.
Als wir nach der Ausbildung an die Front nach Pestzentimre kamen, wurde ich in den Vermittlungsdienst eingeteilt.
Bei dem Rottenführer und bei dem Sturmmann, lernte ich schnell mit dem Zehner Klappenschrank wie wir den Telefonapparat nannten umzugehen.
Bei diesem Telefondienst wurde ich noch gewissenhafter und es machte mir Spaß.