Doch eines Tages war es soweit ich musste zum Funkerlehrgang nach Budapest in die Mester utca, zu deutsch die Meister Gasse.
Nach fünf Wochen meldeten wir, der Ritter Michael und ich, uns vom Funkerlehrgang zurück.
Der Untersturmführer Slegeti nahm die Meldung an und teilte mich als Funktruppführer ein.
Zum Glück hatten die anderen zwei mehr Ahnung von diesem Berta I. Gerät als ich.
Inzwischen war es ein Tag vor Weihnachten und es hieß die Russen haben Budapest eingekesselt.
Als es Dunkel wurde kam der Befehl über die Brücke von Pest nach Buda zu wechseln weil die Brücke gesprengt werden sollte.
Wir bezogen Quartier in einer von Flüchtlingen verlassenen, leerstehenden Villa. Dort gingen wir auf Empfang um weitere verbündete Einheiten zu hören.
Immer wieder waren auch schon Russen über den Funk zu hören.
Einige Tage später frühmorgens als ich dran war mit Kaffee holen und die beiden Kameraden auf Empfang gingen, traf ich auf der Straße den Untersturmführer Stiefel. Ich machte Meldung:
„SS-Funker Rongisch unterwegs zum Kaffee holen!“
Weil ich aber davor bei meinen Kameraden in der Fernsprechvermittlung erfuhr, dass die vierte Batterie eingeschlossen sein soll und es keine Fernsprechverbindung mit ihr gibt, bekam ich während meines Meldung machens schon Angst, ob meine zwei Kameraden Funkverbindung haben.
Wir rannten sofort in die Villa zurück, in der inzwischen mein Kamerad Hans Verbindung zu der eingeschlossenen Batterie hatte.