Die Posten merkten nichts, aber ein paar Kameraden erkundigten sich gleich nach dem Otto, denn es wäre auszudenken wenn einer fehlte. Es wurde schon langsam grau und der eine Posten fing an wie gewohnt uns zu zählen.
Nun zählten sie schon beide, aber ein Woina -Pleni (Kriegsgefangener) fehlte. Nun mussten wir alle antreten zum zählen.
Nun war es sicher dass nur 29 Mann da waren. Der Brigadier wurde vor den Posten fertiggemacht, sie meinten, dass er es wissen müsse wo der Mann ist.
Er wusste aber wirklich nichts von unserem verschwinden. Er wollte wissen, ob jemand etwas gemerkt hätte. Jetzt konnte ich nur hoffen, dass mich keiner verpfeift.
Es wurde langsam hell, so gegen 5 Uhr morgens und einer rief: „Da oben kommt er.“
Der Luftwaffen Soldat und der kleine Otto. Als sie bei uns ankamen sah man erst, dass der Otto verarztet war. Der Luftwaffen Soldat (ein Strammer Kerl mit Säbel) übergab unseren Bewachern den Woina -Pleni.
Wir nahmen an, dass Otto unseren Bewachern das Gleiche erzählte, was er uns später auch erzählte. Die Zivilisten hätten in erwischt und anständig geschlagen. Die Posten der Luftwaffen Kaserne hörten das Geschrei wie Hitler Faschist usw.
Auf jeden Fall kamen ihm zwei Luftwaffensoldaten zu Hilfe und befreiten ihn von den Zivilisten, die sich wegen des Rübenstehlens auf die Lauer gelegt hatten. Die Posten sowie auch wir in der Hauptsache ich hofften, dass es im Lager nicht bekannt wurde.